Mein Weg der Heilung

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Mein Weg der Heilung

Beitragvon Kolja Wlazik » 21. Aug 2015 05:57


Admin: 23.08.2015 15:30
Lieber Leser,
ich möchte diesem, von Kolja, eröffneten Thread einige Worte vorweg stellen. Dieses tue ich, um Kolja zu entlasten. Aus meiner Sicht fehlen ein paar einleitende Worte, die dem Leser verständlich machen was die Vorgeschichte ist, die zu Koljas Entschluss geführt haben, sich in eine Fachklinik für Traumata zu begeben.

Kolja ist durch den TAZartikel angetriggert worden. Das heißt, durch den Bericht sind vergessen geglaubte Erinnerungen zurückgekehrt, und ihm ist bewusst geworden, das auch er von den Taten des Buß betroffen ist. Sehr offensiv ist er mit den nun einsetzenden Prozessen um gegangen. Wichtig für ihn waren dabei immer,
Betroffenen kontrollierter Ansatz
Das Schweigen brechen
Eine vollumfängliche öffentliche Aufklärung

Auch Geschehnisse aus unserer Ursprungsfamilie sind natürlich zu Tage gekommen. Und gerade in diesem Bereich, waren die letzten Wochen weiß Gott nicht leicht. Irgendwann wird die Belastung zu groß um sie alleine zu tragen.
Als sich, zum Teil heftige Depressionen, eingestellt haben, und die Post Traumatische Belastungsstörung ihre ganze Symptomatik ausgebildet hat, hat er erkannt, das nun die Zeit gekommen ist, mit Professioneller Hilfe, den eigenen Heilungsweg zu beginnen. Damit andere Betroffene von seinen Erfahrungen profitieren können, hat er sich entschlo.ssen auch diesen Prozess mit uns zu teilen. Lieber Kolja Danke dafür.
Gestern. hat er mir am Telefon gesagt, das er, wenn es während der Therapie geht, in unregelmäßigen Abständen, hier seine Erfahrungen postet.






Mein Weg der Heilung
Ich habe beschlossen, meine Beiträge „Mein Weg der Heilung“ auf unserer Facebookseite zu wiederholen. Anders als vor einem Jahr, möchte ich sie aber nicht regelmäßig in die Selbsthilfegruppen verteilen, da die meisten diese Beiträge bereits kennen und sie nur für die Neulinge interessant sein könnten. Ich glaub also, das einmal im Monat ein kurzer Hinweis auf diese regelmäßigen Beiträge reichen sollte. Wer ihnen folgen möchte, kann das in den nächsten Monaten, nahezu täglich auf unserer Facebookseite tun:
https://www.facebook.com/das-schweigen- ... 3/?fref=ts
Noch ein paar Worte zur Vorgeschichte:
Am 13 August ist es genau ein Jahr her, das ich zum Arzt ging um mich krankschreiben zu lassen. Bei uns im Dorf gibt es eine kleine Praxis in der zwei typische Landärzte treu ihren dienst tun. Und wie das so ist, geht der eine Teil der Bevölkerung lieber zum einen und der andern Teil lieber zum anderen. Die beiden Ärzte ergänzen sich da auf eine ganz vortreffliche Weise: Während der eine ganz Humanmediziner nur den Körper sieht und behandelt in diesem Bereich auch wirklich gut ist, hat der andere einen eher ganzheitlichen Ansatz und nimmt sich deutlich mehr Zeit für seine Patienten. Musste ich am 13 August noch mit dem Humanmediziner vorlieb nehmen und vertraute ihm nur meinen Durchfall an, war ich am darauf folgenden Tag bei meinem Hausarzt und erzählte ihm, das ich mit acht Jahren vergewaltigt wurde, ich seit Monaten Flashbacks hatte, im Augenblick Depressionen dazu kämen, und ich nicht mehr weiter könne und mich in eine Traumaklinik einweisen lassen wolle.
Auslöser war (auch wenn ein Gericht rechtskräftig anders geurteilt hat) eine Mail der Frau die mir ihre Gene zugemutet hat, vom 06.08.2015 13:02 Uhr, in der sie sich selbst attestiert eine gute Mutter gewesen zu sein: „Ich habe erkannt, dass ich auch ganz viel auf die Reihe gebracht habe und nicht nur stolz auf meine Tätigkeit im Puppenspiel, sondern auch auf meine Rolle als Mutter sein kann.“
Die Folge waren schwerste Flashbacks und Depressionen.


1975 acht Jahre alt, vom Lehrer Erich Buß vergewaltigt

1980 dreizehn Jahre alt, vom Lehrer Erich Buß vergewaltigt

14.03.15 taz am wochenende veröffentlicht eine Ausführlichen Artikel zu den Vergewaltigungen an der Elly – Heuss – Knapp – Schule in Darmstadt und ich werde durch ein Foto an getriggert.

24.03.15 Heftigste Flashbacks mit denen die Erkenntnis kam, das ich Vergewaltigt wurde.

Donnerstag 06.08.2015 Mail von H.H. der Frau die mir ihre Gene zugemutet hat. Ab diesem Tag hatte ich wieder mit den Allerschwersten Flashbacks zu kämpfen.

Samstag der 08.08.2015 Ich sprach mit meiner Frau über einen Klinikaufenthalt. Wir suchten eine geeignete Klinik raus.

Freitag der 14.08.2015 Gespräch mit meinem Hausarzt

21.08.15 stationäre Aufnahme in der Psychotraumatologie Krefeld

16.12.15 Klinikaufenthalt beendet. Ich bin weiter, langfristig krankgeschrieben

02.05.16 meine Erzeugerin, stellt mit Hilfe eines Anwalts einen Antrag „auf Erlass einer einer Einstweiligen Verfügung

03.05.16 meine Erzeugerin unterschreibt eine Eidesstattliche Versicherung

04.05.16 das Amtsgericht Siegburg stimmt dem Antrag, „wegen der Dringlichkeit des Falles ohne vorangegangene mündliche Verhandlung“ in 6 von 7 Punkten zu

12.05.16 Der Beschluss wird durch die Zuständige Obergerichtsvollzieherin ordnungs- gemäß zugestellt.
Ich schreibe noch am selben Tag meinen Widerspruch und schicke ihn als Einschreiben an das Amtsgericht Siegburg

13.05.16 Da große Teile von dem Beschuss und dem Antrag unleserlich kopiert sind, bitte ich das Amtsgericht per Einschreiben um eine leserliche Kopie

17 Mai 2016 Andreas Ratz beantragt die Veröffentlichung des Beschlusses

20.05.16 Ich ernenne Andreas Ratz zu meinem Beistand, erteile ihm sämtliche Vollmachten und teile dies dem Amtsgericht Siegburg per Einschreiben mit

27.05.16 leserliche Kopien werden mir postalisch zugestellt. Mit dem selben Schreiben kommt auch die Ladung zum Güte und Verhandlungstermin datiert ist das Schreiben am 19.05.65

28.05.16 wir entscheiden uns keine Vertagung zu Beantragen.

Verhandlungstermin war:
Freitag, 03.06.16, 13:30 Uhr
Amtsgericht Siegburg
Sitzungssaal 36,
Neue Poststr. 16,
53721 Siegburg

10.06.2016 Das Urteil wird verkündet, ich verzichte darauf noch einmal nach Siegburg zu fahren

14.06.2016 Das Urteil wird Zugestellt. Der Beschluss bleibt bestehen, ich habe den Prozess verloren.


Montag 17.08.15
Das halbstündige Erstgespräch mit einer Psychologin war unglaublich anstrengen aber auch befreiend. Sie stellte eine Menge Fragen über Familie, mein derzeitiges befinden usw. Aber sie Bestand darauf das keine Detail Fragen angesprochen werden. Da ich heulend bei ihr auf der Couch saß, hat sie sämtliche folge Termine noch in diese Woche legen lassen!

Mittwoch 19.08.15
Diagnose: Fragebögen, Fragebögen und noch mehr Fragebögen... Und als ich damit durch war ein Vortrag zum Thema Post Traumatische Belastungsstörung, fragt mich nicht was die alles erzählt hat, jedenfalls nichts was ich nicht in den Facebook-Selbsthilfegruppen schon mal gehört hätte.

Donnerstag 20.08.15
I.ch hatte immer mehr das Gefühl, dass ich gerade in eine Depression abrutsche. Es fiel mir schwer aus dem Haus zu gehen. Ich hatte Angst vor den Menschen, vor der .S-Bahn aber vor allem die U-Bahn schnürte mir die Kehle zu! Ich bin deshalb früher losgegangen, um mich am Bahnhof noch ein bisschen wieder einzukriegen. Nur leider ging das am Kölner Hauptbahnhof nicht. So viele Menschen!
Ich glaube, es tat mir gut, Pausen einzuplanen. Ich ging so rechtzeitig los, dass ich am Bahnhof noch 10 Minuten Zeit hatte.
Abschlussgespräch mit dem Chefarzt. Die hatten meine Akte verschlampt, was ihm nur ein ganz kleines bisschen unangenehm war. Er fragte kurz warum ich da bin, ich berichtete von meiner Einschätzung, dass ich grade in eine Depression abrutsche. um dann, auf Nachfrage kurz auf die Vergewaltigung und die Flash backs zu kommen. Er meinte nur kurz: „Sie brauchen gar nichts weiter zu erklären, ich kenne die Symptomatik ganz genau!“ Er wollte wissen wie sie mir helfen könnten und ich sagte das ich an stationäre Therapie gedacht hätte. Er fragte noch kurz ob mein Arbeitsplatz gefährdet wäre, war er aber nicht, ich hatte meinem Chef grade erst davon erzählt und er meinte sie seien noch da, wenn ich wieder komme. Er telefonierte kurz, um mir dann zu verkünden, das ich schon am nächsten Tag ein Bett in Krefeld in der Spezialklinik für Post Traumatische Belastungsstörung hätte. Das ganze war so optimal gelaufen, das ich es gar nicht glauben konnte. Ich, der den Weg des Betroffenen kontrollierten Ansatzes als den für mich besten gewählt hatte, bekam genau das was ich für mich entschieden hatte.

Freitag 21.08.15
Anreise:
Die Bezeichnung Anreise ist eigentlich schon etwas übertrieben. Ich stand sehr früh auf um den Tag mit viel Ruhe anzugehen. Ich ging so rechtzeitig zum Bahnhof, das ich dort noch mindestens 10 Minuten Zeit zum entspannen hatte, bevor ich in den Zug einstieg.
Das Gelände ist so groß, dass ich mich erst mal auf Haussuche begeben musste. Nach der Aufnahme, ging es direkt zum Blutdruck und Puls messen, beides war zu meiner Verwunderung noch messbar. Und dann Fragen über Fragen aber nichts was nicht zu beantworten wäre. Die ärztliche Untersuchung war wieder mit unendlich vielen Fragen verbunden. Vor allem Drogen und Alkohol waren von Großem Interesse, denn sie stellen ein beinah unüberwindliches Therapie Hindernis dar. Wer sich zu dröhnt kann nicht zu Hören!
Die Gruppenvisite mit dem Chefarzt war schnell überstanden. Ich hatte immer mehr das Gefühl, der Mann weiß ganz genau was er tut. Kleine Nebensätze bestätigten mir immer wieder, hier bin ich richtig, hier bin ich Betroffenen Kontrolliert!
Auch wenn das Verlassen des Geländes vom Arzt abgezeichnet werden muss, stellt dies jedoch eine versicherungsrechtliche Formalität dar.
Nach der Mittagspause hatte ich dann das erste Gespräch mit einer Psychologin. Und was steht an? Fragen, Fragen, Fragen... aber die Fragen waren irgendwie anders, und meine Antworten nahmen mehr Raum ein.
Vor dem Abendessen, kam noch eine Gruppenbesprechung, nicht zu verwechseln mit Gruppentherapie. Hier wurde nur kurz berichtet, wie der Tag war, denn mit anderen Patienten über sein Trauma zu sprechen ist Tabu![/align]
Zuletzt geändert von Kolja Wlazik am 14. Aug 2016 23:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mein Weg der Heilung

Beitragvon Kolja Wlazik » 23. Aug 2015 20:08

Samstag 22.08.15
Es gab überhaupt kein Programm, was auch gut tat.

Sonntag 23.08.15
Ich hatte nur einen Termin am Nachmittag: Bezugspflegegespräch! Neben allgemeinen Fragen, wie es mir geht, ob ich mich gut eingelebt hätte, ging es auch um meine traumatischen Probleme. Da hier im Haus mit Aromatherapie arbeitet, bekam ich gegen meine gegen meine Schlafprobleme ein entsprechendes Ätherischen Öl. Gegen meine Flash back gab sie mir etwas, was ich zwar glücklicher weise noch nicht ausprobieren musste, von dem ich aber überzeugt bin, dass es funktioniert: Chili-Schoten!
Wenn der Flash back sich ankündigt, auf einer trockenen Chili-Schoten herum lutschen und der Reiz ist so stark, das der Flash back das weite sucht. Ich bin felsenfest überzeugt, es funktioniert!
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Re: Mein Weg der Heilung

Beitragvon Kolja Wlazik » 24. Aug 2015 19:06

Montag 24.08.15
Die wollten mein Blut und vorher folterten sie mich mit Nahrungsentzug und was noch viel schlimmer war, durch den Entzug meiner morgendlichen Koffein Dröhnung. Man könnte es auch einfach 8:00 Uhr Blutabnahme nennen, aber morgens keinen Kaffee – Folter nenne ich das: jawohl!

7:30 Uhr
Das Frühstück fiel für mich wegen der anstehenden Blutabnahme aus. Während ich auf den Arzt wartete rutschte ich rasch in einen Flash back ab. Chili - ich brach ein superkleines Stück von der getrockneten Schote ab und nahm es in den Mund. Weg, einfach weg!
Seit sich vor Monaten eine Gewürzgurke in meinem Mund verwandelte kämpfte ich beinah täglich mehr oder weniger erfolgreich dagegen an. Und jetzt? Weg, einfach weg! Das Gefühl war noch da und quälte mich – aber es war nicht mehr körperlich gegenwärtig. Musste ich, einem Phantomschmerz gleich, die Vergewaltigung immer wieder über mich ergehen lassen, konnte ich sie jetzt mit einem kleinem Stück Chili-Schoten beenden.

8:00 Uhr
Die Pflegerische Morgenrunde fiel wegen der Blutabnahme für mich aus. Aber dafür hatte ich jetzt Zeit zum Frühstücken.

9:15 Uhr EKG
Mehr als vier Herzschläge können das nicht gewesen sein, die sie da mitgeschnitten haben.

10:45 Uhr Gruppenvisite
Wie war das Wochenende? Gab es Probleme? Wie geht es mit den Dosierungen der Medikamente, falls man welche bekommt? Derartige Fragen, aber auch die Symptome des Traumas wurden kurz besprochen. Jeder hatte die Möglichkeit statt der Gruppenvisite im Anschluss eine Einzelvisite zu bekommen.

12:00 Uhr
Das Mittagsessen kam glücklicherweise schon etwas früher, so dass ich doch noch Zeit zum Essen hatte.

12:10 Uhr Einzelpsychotherapie
Dieser Teil der Trauma Bearbeitung ist der mit großem Abstand härteste, aber auch mit großem Abstand beste. Ich kann an dieser Stelle unmöglich mehr davon erzählen, zumal das was in dieser Zeit abläuft derart individuell ist, dass es diesen Rahmen hier sprengen würde. Aber soviel kann ich sagen, die wissen hier sehr genau was sie tun. Ich hatte Monate trainiert offen mit meiner Vergewaltigung umzugehen, so das es mir nicht schwer viel hier Klartext zu reden. Auch hab ich von den Therapieerfahrungen meines älteren Bruders in soweit profitiert, dass ich ziemlich klar formulieren konnte, was ich mir vorstellte. Die Therapeutin legte aber größten Wert darauf, zunächst erst zu stabilisieren und zu schauen, wie belastbar ich bei der Trauma Bearbeitung bin. Ich hatte mich entschieden den Fachleuten hier zu vertrauen, und da ich mit der Therapeutin gut klar komme, vertraue ich darauf, dass sie weiß, welche Zwischenschritte für meinen nächsten Schritt notwendig sind, damit ich meinen nächsten Schritt auch erfolgreich gehen kann.

13:00 Soziales Kompetenztraining
Keine Ahnung, was wir in der Stunde gemacht haben. Es ging irgendwie um Verhaltensmuster, aber ich war noch so sehr in der Einzeltherapie, das ich der Frau nicht so wirklich folgen konnte.

14:00 Uhr Stationsversamlung
Probleme der Gruppe und mit einzelnen Pflegerinnen wurden angesprochen, und die Patientendienste für die kommende Woche neu verteilt.

14:30 Uhr Ergotherapie
Basteln, malen, modellieren...

17:30 Pflegerische Abendrunde

18:30 Abendessen
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Re: Mein Weg der Heilung

Beitragvon Kolja Wlazik » 25. Aug 2015 19:45

Dienstag 25.08.15

Wie die Meisten hier schlief ich schlecht. Albträume weckten mich mitten in der Nacht. Wenn ich auch, im gegensatz zu den voran gegangenen Nächten nicht schweißgebadet wach wach wurde, so zerrte es doch inzwischen an den Kräften. Von den Pflegerinnen bekam ich ein Aromatherapie Öl zum besseren Schlafen ich hoffe, es hilft ein bisschen!

7:30 Uhr
Während des Frühstücks rutschte ich in einen Flash back. Marmeladenbrötchen mit Chili-Schote, lecker...

8:00 Uhr Pflegerische Morgenrunde
Ich lies mir für Nachmittags und Abends Ausgang aufschreiben, da ich zur Bank muss und Einkäufe erledigen möchte.

Der Vormittag war für mich frei von Terminen und Verpflichtungen. Ich nutzte die Zeit, wie meist zum schreiben, für Gespräche mit den Mitpatienten und zum duschen.

12:00 Uhr
Leider gab es kein Mittagessen, stattdessen brachte man uns Schweinefutter. Ich denke, das Nährstoffentzug zum Therapieplan gehören muss, anders ist das nicht zu erklären...

12:30 Myoreflextherapie
„Es geht primär um die Muskeln und deren reflektorische Behandlung. In erster Linie werden die Muskelansätze behandelt. Durch Ertastung und Funktionsanalyse wird über Druckpunktstimulation an ganz bestimmten Reflexpunkten der Muskulatur ein Reiz gesetzt.Dieser wird an das Gehirn weiter geleitet und von dort aus das Spannungsmuster der jeweiligen Muskulatur reflektorisch reguliert. Dadurch können Gelenke und Weichteilstrukturen wieder entlastet und selbst chronisch fortschreitende Veränderungen aufgehalten werden...
Unsere Muskeln sind wie ein nach außen gelagertes Gedächtnis. Alles was wir erleben ist in ihnen gespeichert und nimmt dort Gestalt an. Das sogenannte Körpergedächtnis...
Vielleicht könnte man die Myoreflextherapie auch als Psychotherapie für die Muskeln nennen.“
(aus dem Merkblatt der Alexianer Krefeld)

Klingt vielleicht wissenschaftlich, trifft es aber nicht. Myoreflex ist einfach nur der Hammer, ach was sag ich, der Oberhammer. Und wer sich die Frage stellt, warum man in der Traumatherapie den Körper behandelt, dem kann ich nur sagen, es geht nicht wirklich um den Körper. Man spürt zwar jeden Muskel, der berührt wurde noch Stunden danach, nur werden einem, wenn man sich darauf einlässt, dinge Bewusst, die zuvor im Dunkeln lagen. Ich war wie ein Kaninchen, das vollkommen erstarrt vor dem
Fuchs sitzt und sich nicht mehr rühren kann. Und ich ertrage es nicht, wenn man meinen Kopf fest hält, besonders wenn man meinen Hinterkopf mit beiden Händen festhält!
Der Hammer, der absolute Oberhammer!

14:15
In der Angehörigenvisite können kurz alle Fragen rund um die Therapie angesprochen werden. Aber auch allgemeine Fragen rund um den Stationären Aufenthalt wurden hier angesprochen.

15:00 Uhr
Psychomotorik war überhaupt nicht mein Fall, und ich fürchte, das wird mein Albtraum-Termin.

17:30 Uhr Pflegerische Abendrunde

18:30 Uhr Abendessen
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Re: Mein Weg der Heilung

Beitragvon Kolja Wlazik » 26. Aug 2015 19:20

Mittwoch 26.08.15

7:30 Uhr Frühstück

8:00 Uhr
Die pflegerische Morgenrunde war wie immer

9:00 Uhr Gruppenvisite

11:30 Uhr
Die Einzelvisite im Patientenzimmer fällt aus

12:00 Mittagessen

13:00 Uhr Fragebögen

13:00 Uhr
Übergabe am Patientenbett fällt aus.

14:00 Uhr
Gruppentherapie Imagination und Selbsthilfe. man könnte auch Stabilisierung sagen. Um sich in der realen Gegenwart zu stabilisieren, hilft es jeweils fünf Einzelheiten die man sieht, hört bzw. fühlt zu benennen.

15:00 Uhr
Basale Stimulation mit dem Thema riechen oder besser gesagt Aromatherapie. Mit stark bzw. unangenehm riechenden ätherischen Ölen kann man sich, wenn aus einem beginnenden Flash back zurück holen. Entscheidend ist, ähnlich wie bei der Chili-Schote der starke Sinnesreizung!

17:30 Pflegerische Abendrunde

18:30 Uhr Abendessen
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Re: Mein Weg der Heilung

Beitragvon Kolja Wlazik » 27. Aug 2015 20:10

Donnerstag 27.08.15

7:30 Uhr Frühstücken

8:00 Uhr pflegerische Morgenrunde

9:00 Uhr Fragebögen

10:15 Uhr
Kognitives Training könnte man auch als Konzentrationstraining bezeichnen. Wir beschäftigten uns mit Anagrammen.

10:00 Uhr Einzelpsychotherapie

12:00 Uhr Mittagessen

17:30 Uhr pflegerische Abendrunde

18:30 Abendessen
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Re: Mein Weg der Heilung

Beitragvon Kolja Wlazik » 28. Aug 2015 20:37

Freitag 28.08.15

Guten Morgen Ihr lieben, um vier Uhr früh war heute meine Nacht vorbei. Schlafprobleme sind leider ein Symptom des Traumas und einige, wenn auch nicht alle, meiner Mitpatienten leiden darunter. Sowohl das Kopfkino wie auch Albträume rauben einem den Schlaf. Auch hab ich mal gelesen, das man durch Schlafmangel ein körpereigenes Antidepressiva ausschüttet.

7:30 Uhr Frühstücken
8:00 Uhr Pflegerische Morgenrunde
9:15 Visite Stationsarzt
10:30 Bezugspflegegespräch
12:00 Uhr Mittagsessen
14:15 Uhr Ergotherapie
17:30 Uhr Pflegerische Abendrunde
18:30 Abendessen

Nachdem ihr mich jetzt eine Woche lang durch den Tag begleitet habt, habe ich mich entschlossen Morgen den kompletten Wochenplan einzustellen, und mir die täglich wiederkehrenden Termine zu sparen. Ihr dürft mir glauben, das ich täglich Frühstücke. Die Pflegerische Morgen bzw. Abendrunde findet täglich statt, und bedarf keiner weiteren Erwähnung. Stattdessen möchte ich stärker auf die inhaltliche Ebene eingehen.
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Re: Mein Weg der Heilung

Beitragvon Andreas » 29. Aug 2015 14:14

Lieber Bruder,
nun komme ich endlich dazu ein paar Worte in Deinen Thread zu schreiben.
Du bleibst Dir und deinem Weg treu, und hast wirklich allen Grund stolz auf dich zu sein. Unsere Familie ist wahrscheinlich ja schon durch den Tazartikel ganz schön in die Öffentlichkeit gerückt. Unüberlegt, OK. Aber ich würde es wieder tun. Als Du erkanntest, ausgelöst durch den Tazartikel, das auch du zu den Betroffenen gehörst, hast du dich ziemlich schnell entschlossen, das auch du mit deiner Geschichte offen umgehen willst. Ich erinnere mich an die Zeit, als du überlegt hast ob du einen Nicname wählst oder nicht. Schnell war die Frage für dich geklärt. Du hast dich entschieden, eine vollumfängliche öffentliche Aufklärung mit allen Mitteln zu unterstützen. Und so war für dich ziemlich gleich klar, das du dich nicht hinter einem Pseudonym verstecken willst. Das Du den Betroffenen von Kindesvergewaltigung ein Gesicht geben willst.

Du hast dich entschlossen dein Schweigen zu brechen.
Du bist nicht bereit weiter zu tolerieren, das Mitwisser und Täterunterstützer egal ob sie aus unseren Familien kommen aus Behörden oder aus der Gesellschaft, wieder damit durchkommen, den Shleier des Schweigens zu installieren.
Unverschleiert und klar hast du uns an all deinen Prozessen teil haben lassen, hast immer klar Position bezogen. Es ist dein Ziel nicht nur das System Kindesvergewaltigung (vollkommen fälschlich als Missbrauch bezeichnet), zu entlarven, Du möchtest auch ins Bewusstsein bringen, welche Folgen derartige Gewalttaten, für Betroffene, ihre Familien und nicht zu Letzt unsere Gesellschaft ( Volkswirtschaftlich und Sozial) hat.

Nachdem du, obwohl du immer gefordert hast erst mal in Ruhe gelassen zu werden, wieder eine tief verletzende Mail von Angehörigen erhalten hast, war Dein Entschluss sofort klar, auch damit offen und öffentlich um zu gehen. Wenige Tage nach Erhalt einer Angehörigen Mail eröffnetest du den Thread offentlicher-bereich-f1/die-frau-die-mir-ihre-gene-zugemutet-hat-t32.html

Meine anfänglichen Bedenken, es könne aussehen, als würdest du jetzt anfangen eine innerfamiliäre Schlammschlacht öffentlich zu führen, hat sich absolut nicht bestätigt, zumal es sich ja keinesfalls um eine Schlammschlacht handelt.

Wer den Weg der Wahrheit wählt der stolpert nicht. Gandi

Feedbacks die wir erhalten haben waren ausschließlich positiv. Sätze wie,“ in meiner Familie läuft es ähnlich, danke für die Veröffentlichung, ich fühle mich jetzt nicht mehr als Einzelfall“, haben uns erreicht.

Dein Teilen macht anderen Mut, dafür Danke ich Dir.

Die Psychische Belastung ist zu groß für dich geworden, aus eigener Erfahrung weiß ich das alleine die Geschichte der Flashbacks, einem fast alle Energie abverlangt. Ehrlich gesagt war ich die letzten Wochen öfter mal erstaunt, wie du das alles noch schaffst.

Zu viel ist zu viel, in deinem Fall kam das Zuviel ausgerechnet aus der eigenen Ursprungsfamilie.

Als nichts mehr ging, und Depressionen begannen dir echt gefährlich zu werden, hast du dich entschlossen, jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo nur noch professionelle Hilfe was bringt.

Konsequent wie immer, ist es dir gelungen in wenigen Tagen eine Spezialklinik zu finden, und vor allem in wenigen Tagen auf genommen zu werden. Deine Forderung die du immer wieder formuliert hast, jeder Betroffene hat das Recht ein sofortiges Hilfsangebot zu erhalten, wenn er das wünscht, ist in deinem fall, fast möchte ich sagen auf wunderliche Weise real geworden. Was für dich ging, muss Standard für jeden Hilfesuchenden werden.

Nun teilst du deinen Weg durch die Therapie mit uns. Manch einer würde sagen mutig. Deine Motivation dieses zu tun, um aufzuzeigen, Posttraumatische Belastungsstörung ist eine schwere Erkrankung, eine Unterumständen sogar lebensbedrohliche, aber sie gehört zu den absolut heilbaren Erkrankungen.

Du machst anderen Betroffenen Mut, ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher ob es deinerseits Mut dafür braucht. Weil ich immer wieder erlebe, das du mit dem Herzen entscheidest, und dein Handeln als das einzig richtige siehst.

Deinen Mut, der riesig ist, sehe ich ehr darin, wie du dein Schicksal angenommen hast, und wie du beschlossen hast, das du alleine verantwortlich bist, was du daraus machst. Du hast erkannt, du alleine bestimmst wo dein Weg lang führt, dein gutes Recht. Ich hoffe das auch der letzte das irgendwann begreift, und es nicht wieder vorkommt, das du durch Respektlosigkeit, noch tiefer in die Krise getrieben wirst.

Für mich ist es schön, durch Deine Beiträge hier miterleben zu dürfen wie du dich auf den Weg gemacht hast in die Freiheit, deine Opferrolle verlassen hast, und die Grundsteine für ein friedliches Restleben legst.

Alles hat seine Zeit, und so sind wir ja letztendlich dankbar, das diese letzte Krise dich auf diesen sehr guten Weg geführt haben. Du weist ich denke sehr viel an dich, ich schicke dir Kraft, wann immer ich kann, und ich weiß das du nicht nur auf dem richtigen Weg bist, sondern diesen (nicht immer leichten) mit Bravur meisterst.

Lieber Bruder, Danke das es dich gibt, und Danke für diesen Thread,

liebe Grüße

Andreas

P.s. Worte wie, Du schafst das, hätte ich als albern empfunden, weil das überhaupt keine Fragestellung ist.
Andreas
 
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Re: Mein Weg der Heilung

Beitragvon Kolja Wlazik » 30. Aug 2015 17:20

Wochenplan

7:00 – 7:30 Uhr
Täglich außer Sa. und So. Sport nur nach ärztlicher Verordnung.
7:30 – 8:00 Uhr
Täglich Frühstück.
8:00 -8:30
Täglich pflegerische Morgenrunde im Gruppenraum.
12:00 – 12:30 Uhr
Täglich Mittagessen
17:30 – 18:00 Uhr
Täglich außer Sa. und So. pflegerische Abendrunde im Gruppenraum.
18:30 – 19:00 Uhr
Täglich Abendessen.

Montag
10:45 – 11:15 Uhr
Gruppenvisite im Gruppenraum.
13:00 – 14:00 Uhr
Soziales Kompetenztraining im Gruppenraum.
14:00 – 14:30 Uhr
Stationsversammlung im Speisesaal
14:30 – 15:45 Uhr
Ergotherapie im Ergotherapieraum.
Dienstag
10:00 – 10:30 Uhr
Nach Terminvergabe, Angehörigenvisite im Multifunktionsraum.
14:00 – 15:30 Uhr
Angehörigenviste / Einzelviesite im Multifunktionsraum
15:00 – 16:00 Uhr
Psychomotorik

Mittwoch
11:30 – 12:00 Uhr
Einzelvisite am Patientenbett.
13:00 – 13:30
Übergabe am Patientenbett
14:00 – 15:00 Uhr
Gruppentherapie Imagination und Selbsthilfe Im Gruppenraum. Es werden Techniken erlernt und keine Inhalte besprochen!
16:00 – 16_45 Uhr
Basale Stimulation im Gruppenraum.

Donnerstag
10:15 – 10:45 Uhr
Kognitives Training im Ergotherapieraum.

Freitag
9:15 – 9:45 Uhr
Visite mit dem Stationsarzt im Gruppenraum.
14:15 – 15:30 Ergotherapie im Ergotherapieraum.

Samstag
11:30 – 12:30 Uhr
Psychomotorik Treffpunkt Sporthalle.
Für diejenigen, die nicht das Wochenende zuhause verbringen (Sa. 10:00 Uhr – So. 19:00 Uhr).

Sonntag
Keine Termine
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Re: Mein Weg der Heilung

Beitragvon Kolja Wlazik » 31. Aug 2015 18:21

Mein Weg der Heilung

Heute möchte ich euch teile eines Briefes an eine Person aus meiner Ursprungsfamilie zugänglich machen. Immer wenn ich drei Punkte machte, habe ich Teile gelöscht, die auf die Person schließen lassen. Ich teile alles mit euch, und wenn es notwendig ist auch den gesamten Brief – da ich aber davon ausgehe, das der Empfänger selbst betroffen ist, möchte ich ihn nicht beschädigen. Dieser Brief macht aber deutlich, womit ich mich in der Therapie freien Zeit beschäftige.

26 bis 30..08.15 stationär in der Psychiatrie in Krefeld / Psychotraumatologie

Lieber...
...Warum meint ihr das Recht zu haben mir zu erzählen, ob und was von mir in den Tagebüchern steht, wenn ich klipp und klar sage, ich will es nicht wissen? Nur weil der größte Teil der Menschheit rattengeil darauf ist zu erfahren was im Hirn von so einem kranken Arschloch vor sich geht, muss ich das noch lange nicht wollen. Dieser Mann war das Böse und ich will mich nicht mit dem Bösen beschäftigen.
Jede Kraft, sei sie nun negativ, böse, teuflisch oder positiv, gut, göttlich, sendet ihre Schwingungen aus und überträgt auf diese Weise ihre Energie. Wenn ich mich aber zu sehr mit dem Bösen beschäftige, selbst wenn ich es zu bekämpfen versuche, öffne ich mich diesen Schwingungen, werde so zum Resonanzkörper der die entsprechende Energie empfängt und in sich aufnimmt!
Ich will also nichts von den Tagebüchern wissen, da in ihnen nichts gutes, sondern nur böses steht und ich das Böse nicht in mir haben will!
Bleiben wir noch einen Moment bei den Schwingungen. Nicht jeder Mensch stellt zu jedem Zeitpunkt auf die gleiche Weise einen Resonanzkörper dar. Um das zu verstehen, vergleichen wir am besten Granit mit einem Gitarrenkorpus und nehmen als Schwingung das Licht der Sonne bzw. eine Gitarrenseite. Wenn ich eine Gitarrenseite über eine Granitplatte spanne, und anschlage, so ist es quasi unmöglich die Granitplatte so weit in Schwingung zu versetzen, das diese einen Ton von sich gibt. Die Seite über dem Gitarrenkorpus bringt aber problemlos einen Ton hervor. Wenn ich die Granitplatte aber lange genug mit Sonnenlicht bescheine, dann wird diese, die Energie der Sonne in sich aufnehmen und in Form von Wärme speichern.
In ähnlicher Weise können wir uns zum Resonanzkörper des Guten oder des Bösen machen. Wenn ich mich, dem Granit gleich, zum Resonanzkörper des Guten mache, werden die Schwingungen des Bösen mir keinen Ton entlocken können. Die wärmenden, guten Strahlen der Sonne kann ich dann aber in mich aufnehmen, speichern und stetig abgeben.
Wenn ich mich aber dem Hass hingebe und mich so zum Resonanzkörper des Bösen mache, bringe ich auch entsprechende, hasserfüllte, bösartige Töne hervor.
Wer aber über Jahre und Jahrzehnte dem Bösen und seinen Schwingungen stetig ausgesetzt ist, der geht aus dieser Tortur nur in den aller seltensten Fällen unbeschadet hervor. Es ist jedoch ein Trugschluss anzunehmen das man entweder zum reinen Resonanzkörper des Guten oder des Bösen wird. Es gibt sie zwar, die reinen Resonanzkörper, diese sind jedoch sehr selten. Dämonen wie Hitler und Himmler stehen himmlische wie Gandhi und Prabhupada gegenüber. Die Regel sind jedoch die Mischformen, bei der die eine oder die andere Seite überwiegt. Überwiegt aber eine Seite so stark, dass sie die andere so weit überlagert, dass diese vollkommen verdeckt bzw. übertönt und so unsichtbar / unhörbar wird, so sendet diese Person die entsprechenden Schwingungen aus und bringt die Resonanzkörper in seiner Umgebung entsprechend zum schwingen.
Und genau da liegt das Problem, unter dem wir... zu leiden hatten: Wir waren über Jahre den Resonanzschwingungen des Bösen ausgesetzt!
Ist es denn ein Zufall, dass gleich alle... Opfer des Vergewaltigers Erich Buß wurden?

...Dein Leben lang hast du immer, wenn das Subjekt deines Hasses weggefallen ist, diesen schnellst möglich auf etwas oder jemand anderen projiziert. Hass ist aber ein derart negative und bösartige Schwingung, das es das Wesen der hassenden Person am Ende komplett zerstört. Grade in den akuten Phasen deiner Hasstiraden wird dein eigentliches Wesen so vollständig überdeckt, das nichts von Dir übrig bleibt. Ist dein eigentliches Wesen eher großzügig fürsorglich und liebevoll, und stahlt die entsprechenden Schwingungen aus, so gehen dann von dir nur noch bösartige, hasserfüllte Schwingungen aus, die alles andere überlagern...

Alles liebe, Kolja Wlazik
Wer den Weg der Wahrheit geht, der stolpert nicht
Kolja Wlazik
 
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