Die letzte Instanz

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Die letzte Instanz

Beitragvon Kolja Wlazik » 12. Jul 2016 15:03

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Wie ich gehört habe, gibt es zum Teil Probleme bei der Anzeige der Fotos. Die Fotos findet ihr auch auf unserer Facebookseite
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Geschichten aus dem Leben eines vergewaltigten Jungen
Vorwort
- 1 von 3
Das Urteil in dem einstweilige Verfügungsverfahren H.H gegen Chr. Koljar Wlazik ist rechtsgültig! Ich habe mich dazu entschlossen, vor keinem Gericht der Bundesrepublik Deutschland Berufung einzulegen. Alles, was ich in diesem Beitrag und in allen Folgenden zum Thema schreibe, ist rechtlich gesehen also eine Meinungsäußerung. In dem Beschluss vom 04.05.2016 und in dem Urteil vom 10.06.2016 wurde mir Untersagt sechs verschiedene Behauptungen zu verbreiten.
Sollte ich an irgendeiner Stelle etwas schreiben, was nicht als Meinungsäußerung, sondern als Tatsachenbehauptung zu verstehen ist, so werde ich dies durch GROSSBUCHSTABEN kenntlich machen.
Da es mir zudem untersagt wurde sie namentlich oder sonst wie kenntlich zu machen, werde ich die Antragsstellerin ab sofort entweder als H.H. oder als „Die deren Namen nicht genannt werden darf“ bezeichnen.
In diesem Beitrag werde ich, gezwungener maßen, ausführlicher auf meine Lebensgeschichte eingehen. Es wird sich vielleicht nicht vermeiden lassen, dass der Ein oder Andere schlussfolgert, wer sich hinter „Die, deren Name nicht genannt werden darf“ verbirgt. Ich werde nicht bewusst so formulieren, das man Schlussfolgerungen schließen muss, bin aber nicht bereit, mir mein eigenes Leben zensieren zu lassen.
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Re: Die letzte Instanz

Beitragvon Kolja Wlazik » 14. Jul 2016 18:05

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Wie ich gehört habe, gibt es zum Teil Probleme bei der Anzeige der Fotos. Die Fotos findet ihr auch auf unserer Facebookseite
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Geschichten aus dem Leben eines vergewaltigten Jungen
Vorwort
- 2 von 3
Neben der passiven, einfache Veröffentlichung im Internet, gibt es auch die Möglichkeit aktiv für die Verbreitung zu sorgen. Ich habe mich, nach langen Überlegungen dazu entschlossen dies auch zu tun.
Zum einem wären da natürlich die entsprechenden Selbsthilfegruppen und Seiten und die Politik, zum anderen gibt es da aber auch die Stationen in meinem Leben: Sylt, die Insel auf der ich geboren wurde - Frankfurt, eine kleine Zwischenstation die ich wohl Ignorieren kann - Darmstadt, die Stadt in der ich aufgewachsen bin, die Stadt in der ich vergewaltigt wurde, wo so viele Menschen, obwohl sie von den Vergewaltigungen wusste weggeschaut und geschwiegen haben - Bergisch Gladbach, wo ich Puppenspieler wurde und meine Karriere als Alkoholiker begann - Axstedt bzw. Osterholz Scharmbeck, wo ich meine Alkoholsucht überwand und ein Leben als Möchtegernmusiker führte - und natürlich Köln, wo ich zu meiner Religion fand!

Fortsetzung folgt...
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Re: Die letzte Instanz

Beitragvon Kolja Wlazik » 16. Jul 2016 15:18

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Wie ich gehört habe, gibt es zum Teil Probleme bei der Anzeige der Fotos. Die Fotos findet ihr auch auf unserer Facebookseite
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Vorwort
- 3 von 3
Ich beabsichtige alle zwei Tage einen Beitrag hierzu zu veröffentlichen. Dies ist der kürzeste, mögliche Rhythmus, da ich immer ein paar Beiträge im Voraus fertig haben muss, und es immer wieder Phasen gibt, da ich mich nicht mit diesem Thema beschäftigen kann. Aktiv für die Verbreitung werde ich allerdings nicht regelmäßig sorgen können. Immer wenn ich inhaltlich einen Abschnitt fertig habe, werde ich mich aber darum kümmern. Der regelmäßige Leser findet aber unter „das-schweigen-brechen.org“ sowohl auf unserer Internetseite im Forum, als auch bei Facebook.
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Re: Die letzte Instanz

Beitragvon Kolja Wlazik » 17. Jul 2016 12:25

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Der Prozess


1. Es war am 12.05.2016, als der Gerichtsvollzieher mich aus meinem Mittagsschlaf riss. „Das kann nicht sein,“ dachte ich mir, „sollte meine Frau tatsächlich eine Rechnung übersehen haben?“ Seit sie sich um unsere Finanzen kümmert, hat das elende finanzielle Chaos eigentlich ein Ende.
Doch der Gerichtsvollzieher wollte kein Geld, er brachte mir einen Beschluss des Amtsgerichts Siegburg. „Die Frau, deren Namen nicht genannt werden darf“ hat doch tatsächlich, im Eilverfahren, eine Einstweilige Verfügung gegen mich erwirkt. Das ist einfach unglaublich, „Die Frau, deren Namen nicht genannt werden darf“ liest in dem Beitrag „Mein Weg der Heilung“ dass ich mit der ambulanten Therapie angefangen habe, dass dabei eine ganze Menge wieder hoch kommt, dass ich seit Wochen massive Schlafprobleme habe – und was macht sie? Sie zerrt mich vor Gericht, um mich zum Schweigen zu bringen!

Fortsetzung folgt...
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Re: Die letzte Instanz

Beitragvon Kolja Wlazik » 19. Jul 2016 22:10

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Der Prozess


2. Es ist eigentlich unfassbar, wann immer ich auf meinem Weg der Heilung mal einen großen Schritt voran kommen könnte, kommt sie und rammt mir von hinten ein Messer zwischen die Rippen. Ja, ich weiß, dies würde sie nur all zu gerne als Grund dafür nehmen um mich erneut vor Gericht zu zerren – bitte schön, tu es doch, aber deinem ach so fähigem Anwalt darf ich an dieser Stelle sagen, dass dies eine Beschreibung meiner Gefühlslage darstellt. Aber Bitte, verbieten sie mir meine Gefühle – das ist es doch, was man mit uns Betroffenen tut...

Fortsetzung folgt...
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Re: Die letzte Instanz

Beitragvon Kolja Wlazik » 21. Jul 2016 16:06

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Der Prozess


2. Noch am Selben Tag war mein Widerspruch per Einschreiben unterwegs. Da der Schriftsatz des Antragsstellers, auf Grund einer miserablen Kopie, in weiter Teilen nicht lesbar war, habe ich am nächsten Tag, ebenfalls per Einschreiben um eine leserliche Kopie gebeten. Wenige Tage später ernannte ich meinen Bruder, Andreas Ratz, zu meinem Beistand und Prozessbevollmächtigten.
Die Entscheidung, diesen Prozess ohne einen Anwalt zu führen, wurde keineswegs leichtfertig getroffen. Im Hintergrund fand eine kurze Anwaltliche Beratung statt, ich habe mich dazu entschieden nicht lange nach einem guten Anwalt zu suchen, sondern mich auf den Prozess vorzubereiten. Falls ein guter Anwalt aufgetaucht wäre, so hätten ich ihn wohl beauftragt. Aber mehr um verfahrenstechnische Dinge zu regeln, und mit Paragraphen und Präzedenzfällen um sich zu werfen. Unsere Strategie, das ein Vergleich nicht in Frage kommt und wir für einen Sieg in allen Punkten bereit sind, bis zur letzten Instanzen zu gehen, hätte ein Anwalt wohl kaum nach vollziehen können. Aber diesen Prozess zu verlieren würde bedeutet, dass man mich zum schweigen gebracht hätte – und Schweigen ist keine Option!

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Re: Die letzte Instanz

Beitragvon Kolja Wlazik » 23. Jul 2016 16:59

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Der Prozess


4. Das ist immer wieder faszinierend, zwischen uns passt kein Blatt Papier. Mein Bruder, Andreas Ratz und ich hatten sofort aus dem Heilungs- in den Offensivmodus umgeschaltet. Wenn man sich einmal, mit allen Konsequenzen dazu entschieden hat, sich nie wieder zum Schweigen bringen zu lassen, dann muss man sehr viele Entscheidungen nicht mehr wirklich treffen, sie sind selbstverständlich.
Die ersten Tage verbrachten wir viel Zeit, mit elend langen Telefonaten, um uns abzusprechen, Aufgaben zu verteilen, und Strategien für den Prozess zu entwickeln und zu verfeinern. Andreas war damit beschäftigt eine Widerspruchsbegründung zu verfassen und die entsprechenden Beweise endgültig zusammenzustellen. Ich arbeitete den gesamten Emailverkehr durch, um die entsprechenden Passagen herauszusuchen. Dabei kam mir zu gute, dass ich im Oktober vergangenen Jahres, zwei Wochen damit zugebracht habe, den gesamten Emailverkehr von „der Frau, deren Namen nicht genannt werden darf“, meinen beiden Brüdern, meiner Frau und mir zusammen zu suchen und zu sortieren. Andreas fragte mich damals immer, warum ich mir die Arbeit mache, ich erwiderte darauf immer nur: „Das brauche ich noch mal, wenn ich die ganze Geschichte aufarbeiten will!“ Man was waren wir froh, dass ich diese Vorarbeit gemacht habe.

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Re: Die letzte Instanz

Beitragvon Kolja Wlazik » 24. Jul 2016 12:25

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Der Prozess


5. Am Freitag den 27.05.2016 kam dann die Ladung zum Prozesstermin am 03.06.2016 genau eine Woche war noch Zeit um die Vorbereitungen abzuschließen, eigentlich war dass nicht zu schaffen. Vertagung beantragen? Nein jetzt war das Finale und ich wollte, dass es vorbei war, dass ich und meine Familie endlich Ruhe und Frieden haben.
16 bis 18 Stunden war ich täglich am Arbeiten und ich übertreibe hier keines -wegs. Abends im Bett ging ich die, für den Prozess zusammengestellten Emailauszüge noch mal durch, und Morgens mit dem Aufwachen setzte ich diese Arbeit noch vor dem Frühstück fort.
Zwei Tage vor dem Finale, reiste mein Bruder an. Über 800 km mit dem Auto. Da er Tagsüber noch zu tun hatte, fuhr er abends um Acht los, und schlief nachts ein Paar Stunden im Zelt. Am Späten Vormittag kam er dann bei mir an. Nach einer Dusche und einem Mittagessen machten wir uns dann gemeinsam an die Arbeit. Hunderte von Seiten waren auszudrucken, da vieles in vierfacher Ausfertigung vorliegen musste. Unterwegs gab dann noch der Drucker auf, so das wir in Farbe weiter drucken mussten.

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Re: Die letzte Instanz

Beitragvon Kolja Wlazik » 26. Jul 2016 14:47

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7. Kälte breitete sich aus, als ich „Die Frau, deren Name nicht genannt werden darf“ vor dem Gerichtsgebäude sah. Mein Gott, was war ich froh, dass ich nicht alleine mit irgendeinem Anwalt gekommen war. Liebe Menschen waren bei mir!
Da war mein Bruder, der besser als jeder andere wusste was in mir vor ging - da war meine Frau, in deren Schoß ich geweint hatte – und da waren die Menschen aus dem Hambacher Forst. Menschen, die mir mit einer Selbstverständlichkeit ihre Solidarität schenkten, dass es mir das Herz erwärmte.
Meine Frau, die als Prozessbeobachterin anwesen war schrieb:
„Familienprozesse sind nie schön. Dieser hier war sogar ziemlich grotesk. Als wir ankamen, mein Mann Kolja (Antragsgegner), mein Schwager Andreas und ein lieber Wiesenmensch und ich, standen mehrere Polizeiwannen vor dem Gerichtsgebäude. Als ich die Antragsstellerin und ihre Tochter erblickte, drehte sich mir augenblicklich der Magen um. Es ist kein schönes Gefühl, Menschen, die einmal Familie waren, plötzlich als Gegner betrachten zu müssen. Die drei Wald- und Wiesenmenschen und die zwei dazugehörigen Vierbeiner, die zu unserer Unterstützung angereist waren, kamen da genau im richtigen Moment, ebenso wie ihre Umarmungen und die willkommene Gelegenheit, den zwei tierischen Freunden das Fell zu wuscheln.“
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Re: Die letzte Instanz

Beitragvon Kolja Wlazik » 28. Jul 2016 12:58

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7. Die Eingangskontrolle kam mir vor wie im Hochsicherheitstrakt, das ich mich nicht bis auf die Unterhose ausziehen musste, war alles, Na ja, ich übertreibe vielleicht ein wenig, aber so empfand ich es. Das ganze ähnelte wohl eher einer stinknormalen Flughafenkontrolle.
Meine Frau, die als Prozessbeobachterin anwesen war schrieb:
„Wir durften das Gebäude nur einzeln durch eine Drehtüre betreten, mussten durch einen Metaldetektor und selbst unsere Kunststoffflaschen abgeben - trotz Hinweis darauf, dass ich wegen meiner Medikation Probleme habe, wenn ich nicht ausreichend trinke. Während des Prozesses stellte ich dann verwundert fest, dass die Antragstellerin ihre Wasserflasche mit in den Saal genommen hatte. Ob da wohl jemand Angst hatte, dass sich in unseren Flasche explosive Stoffe befinden könnten?
Im Gerichtssaal waren zunächst zwei Beamte anwesend, später kam Verstärkung. Auf den Gängen hielten sich (Bereitschafts-)polizisten auf. An dieser Stelle meinen ganz lieben Dank den Menschen von der Wiese – jenen, die uns begleitet haben und auch jenen, die in Gedanken bei uns waren und die uns später am Tag noch in den Arm nahmen und uns Kraft gaben. Hätten die Polizisten gewusst, dass die von ihnen scheinbar so Gefürchteten vier der liebsten Menschen sind, die wir kennen, wären sie vielleicht wieder abgefahren.“

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